09.04.2009 Trinkwasserleitung für Weyregg wird im Attersee versenkt

Für eine sichere Versorgung mit Trinkwasser bekommt die
Atterseegemeinde Weyregg eine zusätzliche Trinkwasserleitung:
Die 2,6 Kilometer lange Leitung wurde in den vergangenen Tagen am
Ufer des Attersees zusammengebaut und heute auf den Seegrund
abgesenkt. Die Wasserdienstleistungsgesellschaft, eine Tochter der
Energie AG Oberösterreich Wasser GmbH, hat das Projekt für den
Wasserleitungsverband Vöckla-Ager ausgearbeitet und umgesetzt.
Baubeginn war im März, Ende Mai soll die neue Versorgungsleitung in
Betrieb gehen.

Die Gemeinde Weyregg stellt die Wasserversorgung ihrer Einwohner und
Gäste über eigene Quellen sicher. Durch den ständig steigenden Bedarf
kommt es vor allem in den Sommermonaten immer wieder zur
Wasserknappheit in der Gemeinde. Um die Versorgung mit frischem
Trinkwasser nachhaltig abzusichern ist seit rund drei Jahrzehnten eine
zusätzliche Versorgungsleitung für die Gemeinde am Ostufer des
Attersees im Gespräch. Jetzt wird die Versorgung mit der Errichtung
einer 20 Zentimeter dicken Seeleitung nachhaltig abgesichert, das
Trinkwasser wird aus Anlagen des Verbandes geliefert.

Die Seeleitung, die sich nach genauen Untersuchungen als die
wirtschaftlich günstigste Lösung herausgestellt hat, wird im Attersee
verlegt und am bis zu 110 Meter tiefen Grund des Attersees verankert.
Die erst an der Seeoberfläche treibende Leitung wird mit Trinkwasser
gefüllt und schrittweise zu den Fixpunkten am Seegrund abgesenkt.
Der gesamte Absenkvorgang dauert einige Stunden und wird von
einem Schiff aus überwacht. Nach dem Absenken der Leitung werden
noch Übergabeschächte in Weyregg und Attersee errichtet, ehe die
Leitung dann an die Versorgungsnetze angeschlossen werden kann.

Nach der Entscheidung des Bauherrn (Wasserleitungsverband Vöckla-
Ager) zum Bau der Leitung wurde das Projekt von der WDL erstellt und
im Herbst 2008 zur Bewilligung eingereicht. Im Februar 2009 erfolgte
die Genehmigung durch die Behörden, Baubeginn war Anfang März
2009. Die Arbeiten werden Ende Mai abgeschlossen sein. Die Kosten
für das Projekt belaufen sich auf rund 885.000 Euro.





Rückfrage: Wolfgang Denk, 0732/9000-3569, 0664/60165-3569,
wolfgang.denk@energieag.at

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